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Workshop
17. September 2026, 10:00–16:00 Uhr

Gerücht und Gewalt II

Antisemitismus in künstlerischen Kontexten: Aufbaumodul

Frankfurt am Main – Der genaue Veranstaltungsort wird nach bestätigter Anmeldung bekanntgegeben.

Zur Anmeldung

Israelbezogener Antisemitismus tritt in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten, besonders nach dem Massaker der terroristischen Vereinigung Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023, als die häufigste antisemitische Erscheinungsform der Gegenwart auf. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es sich bei dieser Spielart von Antisemitismus um eine schwer einzuordnende Variante von Antisemitismus handelt.

Der Workshop hingegen knüpft an die Erkenntnisse aus der Einführungsveranstaltung an und macht deutlich, auch israelbezogener Antisemitismus bezieht seine Rhetorik, Bildsprache und Narrative aus dem Wissensspeicher jahrhundertealter antisemitischer Imaginationen.

Das Aufbaumodul befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten. Fallbeispiele aus Institutionen und aus den Künsten zeigen auf, wie israelbezogener Antisemitismus in verschiedenen kulturellen Kontexten wirksam wird und sich in Gewalt gegen Jüdinnen:Juden übersetzt.

Kommende Workshoptermine – Aufbaumodul:

FRANKFURT AM MAIN

17.09.2026 | 10:00-16:00 Uhr

Beteiligte

    Eva Marburg

    Projektleitung Open Arts Hub, Institut für Neue Soziale Plastik