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SUMMARY:Jüdische Stimmen – Zerrissen und zusammen. Literarische Familienbil
	der
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DESCRIPTION:In der jüdischen Literatur ist das Familienmotiv ein zentrales\
	, vielschichtiges Element. Es dient als Schnittstelle\, um das Trauma der 
	Shoah zu verarbeiten\, von den nicht mehr Anwesenden zu sprechen\, Traditi
	onen weiterzugeben\, Generationenkonflikte und die Spannungsfelder jüdisch
	er Identitäten zu verhandeln.\n\n**Anknüpfend an das Mini-Festival JÜDISCH
	E OSSIS startet diese Reihe mit Familientexten jüdischer Autor:innen\, die
	 in der DDR gelebt und geschrieben haben: Welche Väter begegnen uns in den
	 Texten von Wolf Biermann\, Jurek Becker und Barbara Honigmann?**\n\nWelch
	e Rolle spielt das beredte Schweigen des Vaters von Hans\, dem Protagonist
	en in Beckers Roman „Bronsteins Kinder“ für den Sohn? Was hat der Vater im
	 Lager erlebt und wie umgehen damit\, dass er mit seinen Freunden in der D
	atsche am Stadtrand einen gealterten Aufseher gefangen hält? Welche Formen
	 nimmt Familie an\, wenn es keine eigene Familie mehr gibt\, weil diese er
	mordet wurde?\n\nWelche Rolle spielt der als jüdischer politischer Häftlin
	g nach Auschwitz deportierte und dort ermordete Vater für Biermann und für
	 seinen eigenen Weg als „tapferer Renegat des Kommunismus“? Wie diesem Vat
	er auf die Spur kommen? Und wie sich selbst auf die Spur kommen – schreibe
	nd\, wie Barbara Honigmann in „Roman von einem Kinde“?\n\nIn Form eines Br
	iefs an einen Freund erzählt der Text vom Alltag der Erzählerin\, der Gebu
	rt ihres Sohnes\, dem Besuch einer Synagoge in Berlin\, einem Urlaub bei e
	iner Freundin auf Usedom oder der Trennung von ihrem Freund: „Jeden Tag ve
	rliere ich meinen ganzen Mut\, und jeden Tag finde ich ihn irgendwie immer
	 wieder.“\n\nZerstreuung\, Zugehörigkeit und Suche nach Abwesenden spielen
	 auch in der jüdischen Gegenwartsliteratur eine große Rolle\, werden von e
	iner neuen Generation junger Schreibender verhandelt. **Zu Gast wird desha
	lb Anna Schapiro sein\, deren Familienroman „Fühlen Sie sich wie zu Hause\
	, aber vergessen Sie dabei nicht\, dass Sie zu Gast sind“ am 30. Juli ersc
	hienen ist.**\n\nIm Anschluss an die Lesung wird es ein Publikumsgespräch 
	geben.\n\n**24. September 2026\, 19:30 Uhr Hans Otto Theater\, Reithalle B
	ox Schiffbauergasse 16\, 14467 Potsdam**\n\nKÜNSTLERISCHE LEITUNG: **Betti
	na Jahnke\, Stella Leder\, Eva Marburg\, Emma Charlott Ulrich MIT: Jan Hal
	lmann\, Janine Kreß\, Arne Lenk\, Ronni Rath\, Katja Zinsmeister\, Rita He
	rzog (Klavier)**\n\nIn mehreren Veranstaltungen stehen die Vielfalt und Ko
	mplexität des Schreibens jüdischer Autor\\*innen im Mittelpunkt: ob Isaak 
	Bashevist Singer (der bisher einzige Jiddisch schreibende Schriftsteller\,
	 der 1978 den Nobelpreis für Literatur erhielt)\, Jurek Becker (Schriftste
	ller und DDR-Dissident)\, Zeruya Shalev (israelische Schriftstellerin)\, Y
	asmina Reza (französische Erfolgsautorin aus einer weitverzweigten jüdisch
	en Familie) oder auch ganz neue\, unbekannte zeitgenössische Dichter\\* in
	nen.\n\nIn Kooperation mit dem Hans Otto Theater Potsdam verleihen wir dam
	it in Zeiten von Ausgrenzung jüdischen Lebens und wachsendem Antisemitismu
	s nach dem 7. Oktober 2023 jüdischer Identität und Kultur eine Stimme und 
	Öffentlichkeit. Es ist angedacht\, zeitgenössische Autor\\*innen einzulade
	n und ihre Werke mittels Simultan-Übersetzung kennenzulernen\, oder Ensemb
	lemitglieder lesen bereits übersetzte bzw. deutschsprachige Texte. Das kön
	nen Auszüge aus Romanen\, Novellen\, Theaterstücke oder Gedichte sein. Imm
	er wollen wir im Anschluss miteinander ins Gespräch kommen.
URL:https://www.neue-soziale-plastik.de/de/kalender/24-09-2026-judische-sti
	mmen/index.html
LOCATION:Hans Otto-Theater Potsdam – Schiffbauergasse 11\, 14467 Potsdam
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CATEGORIES:Ausstellung,Lesung
ORGANIZER;CN="Institut für Neue Soziale Plastik e. V.":MAILTO:info@neue-soz
	iale-plastik.org
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