Zum Inhalt springen

Jüdische Kunstschule

Das Bild zeigt die Ausstellungsansicht des ersten Rundgangs der Jüdischen Kunstschule. Zwei abstrakte Gemälde in Erdtönen hängen an einer weißen Stellwand in hellen Ausstellungsräumen mit großen Fenstern. Im Vordergrund hängt eine organisch wirkende Skulptur von der Decke.

Die Jüdische Kunstschule wurde vom Institut für Neue Soziale Plastik ins Leben gerufen, um jüdischen und antisemitismuskritischen Studierenden einen geschützten Raum für künstlerisches Arbeiten zu bieten. Im Rahmen von Masterclasses und Workshops diverser Disziplinen werden junge Erwachsenen von international renommierten Künstler:innen wie David Adika, Yael Ronen und Ilit Azoulay angeleitet mit dem Ziel, ihre künstlerische Praxis zu stärken und ihnen neue Perspektiven auf den Kunst- und Kulturbetrieb zu ermöglichen.

ÜBER DIE JÜDISCHE KUNSTSCHULE BERLIN

In einer sehr herausfordernden Zeit für jüdische und antisemitismuskritische Kreativarbeitende unterstützen wir nicht nur die individuelle kreative Entwicklung, sondern setzen auch positive Impulse in die Kunstwelt und deren Institutionen. Damit schaffen wir nachhaltige Strukturen für den Austausch künstlerischer Perspektiven und wirken somit antisemitischen Vorfällen im universitären, künstlerischen und institutionellen Kontext entgegen.

Die »Artistic Safer Spaces« der Jüdischen Kunstschule ermöglichen Austausch sowie kreative Entfaltung und schließen mit einer Präsentation der erarbeiteten Projekte in einem namhaften Kulturort Berlins ab. Ein künstlerischer Hintergrund der Teilnehmenden ist erwünscht, aber keine Voraussetzung. Die Teilnahme an den Klassen ist kostenlos. Die Themenwahl ist frei.

Bewerben können sich alle unabhängig ihrer Religion und/oder ihrer kulturellen Zugehörigkeit.

Programm 2026

GRUPPENAUSSTELLUNG 2026

Vom 5. November bis zum 10. Dezember 2026 präsentiert die Jüdische Kunstschule die Gruppenausstellung „Stories we hold“ in Berlin-Kreuzberg. Gezeigt werden Arbeiten von zehn Künstler:innen, die im Laufe der zweijährigen, von der Künstlerin Ilit Azoulay geleiteten Masterclass „Art & Belief Systems“ entstanden sind. Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus Fotografie, Zeichnung, Malerei, Performance, Skulptur, Installation, Sound und Mixed Media und wird von einem Rahmenprogramm mit Vernissage, Artist Talks, Performance, Round Table und Finissage begleitet.

Ausstellungsbesuch planen
Jüdische Kunstschule – frühere Jahrgänge